KEIN Drink an der Bar mit den Degen-Zwillingen
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Bis am 3. August, abends um 18:11 war hier das Bargespräch mit den Degen-Zwillingen und Fussballprofis vom FC Basel zu lesen. Die Degens wollten jedoch das Gespräch, das öffentlich, hochoffiziell und digital aufgezeichnet stattgefunden hat, anschliessend nicht freigeben (David Degen meinte, er habe noch nie so ein schlechtes “Interview” gelesen). Wir veröffentlichten es dennoch, weil wir der Ansicht sind, dass Profis wie die Gebrüder David und Philipp Degen genau wissen, was es bedeutet, wenn sie einen Journalisten mitsamt Fotografen zu einem konkret vereinbarten Gespräch treffen, dass dann auch digital aufgezeichnet wird. Es kann nicht sein, dass Prominente nach Belieben ein Gespräch vollständig zurückziehen können, nur weil ihnen der Inhalt nicht genehm ist. Wir sind Journalisten, keine Werber und schon gar keine Marionetten. Wir machen keine Werbung für ein wie auch immer gemeintes Image. Wir stellen Fragen, lassen reden und hören zu. Aufgrund von massivem anwaltlichen Druck und wirtschaftlichen Drohungen sehen wir uns nun gezwungen, das Gespräch bis auf weiteres vom Netz zu nehmen. Wir hoffen, dass sich die Brüder Degen über die Harmlosigkeit des Bargesprächs bewusst werden und es doch noch zur Veröffentlichung freigeben werden. Christian Nill, 3.8.2012 So begann das Gespräch: Die eineiigen Zwillinge David und Philipp Degen ergänzen sich perfekt.Philipp und David Degen sind Profi-Fussballer und die bekanntesten eineiigen Zwillinge der Schweiz. Weniger bekannt ist, wie die beiden Brüder funktionieren. Ein absolut aufschlussreiches Protokoll unseres Bargesprächs über Business-Projekte, Dominanz, Mamas Schoss und ersten Sex. Von Christian Nill (Text) und Mischa Scherrer (Fotos) David Degen erscheint als erster in der Bar des Restaurants Schmuklerski von Ex-Fussballprofi Thomas Bickel. Es ist 21 Uhr. Er ist am Handy. Kurz darauf das Déjà-vu: Philipp Degen betritt die Bar, ebenfalls am Handy. Beide bestellen eine Cola (Unser Barkeeper würde ihnen ein Coke Float zubereiten). David wird im folgenden ca. 21 Mal «absolut» sagen. Christian Nill: Weshalb treffen wir uns hier?
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ein grossartiges interview und sehr lustig zu lesen! ich hoffe, dass es bald trotzdem publiziert wird!
..oder dass es jemand aus google’s cache kopiert und an anderer stelle online stellt…
absolut herrlich.
das interwiev isch z viu! ganz zentral!
naja schaad hei die 2 ahgebleche profis
gliich nid so gnau gwüsst wie antworte.
richtig peinlich so öppis.
Lg vom ne negative gsellschaftsindividuum
Leider spielen die jetzt wieder in Basel, habe selten arrogantere Fussballer gesehen, welche schon lange nichts mehr gerissen haben. Aber herrlich wie in diesem Interview aufgezeigt wird, wie dämlich die Brüder sind….
zum Glück macht das Interview im Netz schon die Runde
Cache sei Dank
Es ist Usus, dass man sich ein Interview zuerst vorlegen lässt, bevor man einer Veröffentlichung zustimmt. Dies hat mit der Qualität des Interviews nichts zu tun, sondern mit üblichem Vorgehen. Wer ein Interview trotz Nichtfreigabe trotzdem veröffentlicht, tritt journalistische Fairness mit Füssen.
Ob das Interview lesenswert (naja) oder lustig (auf jeden Fall!!!) ist/war, ist dabei irrelevant.
Ich habe geahnt, dass es Fussballer gibt die etwa so hell sind wie ein schwarzes Loch.
Die beiden Brüder sind der lebende Beweis, dass Intelligenz vererbt wird.
Oh mein Gott, diese beiden (sorry) Bubis sind ja sowas von ABSOLUT peinlich. Wäre sie keine Fussballprofis, würden sie wohl beim Denner das Regal auffüllen… absolut!
oder würden als Delegierte des Verwaltungsrats bei YB fressen, sorry, walten.
Dein Kommentar ist eine Beleidigung für alle die bei Denner die Regale auffüllen.
FALSCH, KAWA! David würde ein MBA machen. Steht doch da
Herr Nill sie verstossen gegen die Gepflogenheiten des Journalismus. So etwas macht man nicht, das ist gegen jede Regel. Vermutlich wollten Sie Aufmerksamkeit erlangen!! Sie müssten mal bei den einfachen Regeln beginnen, vielleicht werden Sie dann erfolgreicher!!
Zudem finde ich es amüsant, wie sich die Leute darüber lustig machen… Bin mal gespannt, wie das bei jedem rüberkommt, wenn man ein Bar Gespräch über Gott und die Welt führt und dann einfach Wort für Wort abtippt, wie wenn es Live vor der Kamera wäre… Da kommt es bei jedem genau gleich raus…!!
Danke Herr Nill Ihnen ist zu danken…
Simon, Du siehst das genau richtig!!
ich denke die Degens… hahaha denkt doch alle was ihr wollt…:-) Aber sie sind sicher intelligenter als ihr alle…
Welche “Gepflogenheiten” des Journalismus denn genau? “So etwas macht man nicht” – sagt wer?
“Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.”
Ok – man kann darüber streiten, ob die Menschenwürde hier nicht doch nicht ausreichend geachtet wird…
Denke absolut nicht, dass das bei jedem so rauskommen würde…
P.S. Die Degens sind vielleicht nicht allzu schlau – doch für ein MBA oder ein Wirtschaftsstudium an der Uni Zürich würde es ihnen allemal reichen…
Sofort wieder freischalten! Lassen Sie sich nicht von so einem Wichtigtuer-Anwalt beeinflussen. Anwaltschaftlicher Druck ist nichts als Kraftmeierei. Viel steckt nicht dahinter. Vor Gericht käme das niemals durch.
Soso, reden lassen und zuhören? Nicht etwa lächerlich machen und unseriösen Journalismus betreiben? Was sollte denn die Sache mit der den kursiv gedruckten ‘absolut’s; schreibt ihr bei anderen Interviewpartnern auch jedes oder und äh auf, damit es ja möglichst doof tönt?
Tatsächl. war das Interview lustig, aber dennoch sehr respektlos in der Aufmachung. Also tut jetzt nicht so überrascht und lasst das Opfergehabe.
auf den punkt gebracht – absolut!
Pablo Du hast es auf den Punkt gebracht…!!! Ich finde es ganz ehrlich eine Frechheit von Herr Nill… Vermutlich hatte er noch nie so viel Traffic auf seiner Seite…
Absolut zentral, dass sich der hiesige Journalisten-Rebell, der ein Interview, dass von Anfang an darauf abzielte den/die Interviewten lächerlich zu machen, ohne Zustimmung veröffentlicht, beim ersten Drohen mit einem Anwalt den Schwanz einzieht. Vielleicht sind die Degens wirklich nicht besonders eloquent, oder vielleicht lags auch nur daran, dass Schweizerdeutsch gesprochen und Hochdeutsch geschrieben oft komisch wirkt. Höchstwahrscheinlich ist aber, dass sie (sogar einzeln) viel mehr Eier in der Hose haben, als Christian Nill. Und das will etwas heissen, schliesslich handelt es sich um die Degens.
Was haben die Zwillinge mit dem Interview ursprünglich bezweckt? Gratis-Werbung für ihre “absolut ausgeklügeltes Margensystem” zu machen. Dieser peinliche Versuch ging aber mächtig in das was die Degenschen Eier umgibt.
Hätte der Journalist die beiden als DIE Innovations-Bringer dargestellt, wären die Zwillinge bei der “hochstehenden” Beurteilung der Interview-Fragen geblieben. Jetzt versuchen sie mit dem FCB und Anwalt im Rücken, eine Veröffentlichung zu verhindern.
Zum zweiten Mal scheitern die beiden kläglich, weil das Internet niemals vergisst.
Und die Moral von der Geschicht: Die beiden sollten sich auf das konzentrieren, worin sie ein Quentchen Talent haben.
Dort wo sie es gerne hätten, wäre eine passende Beratung durch Dritte zwingende Voraussetzung.
Sich über andre lustig machen ist halt schon schön, liebe Journalisten. Irgendie erscheint man dann selber plötzlich sooo viel besser, wenn man andere erniedrigt, gell?!
einfach nur erbärmlich. genau wie die Kommentare aller derjenigen, die sich auch lustig darüber machen.
OK, die Degens mögen nicht die Intelligentesten sein. Wer hat nun das recht, sie deswegen bloss zu stellen? Waren Sie, Herr Nill, shcon damals in der Schule bei denjenigen, die die ausgelacht haben, die stotterten oder eine einfache Frage nicht beantworten konnten?
Stellen Sie Ihren Journalismus doch lieber in den Dienst der Fairness, des Respekt gegenüber den Mitmenschen. Auch gegenüber den Degens. Ihre Vorgehensweise ist einfach nur respektlos und zeigt einzig Ihre Enttäuschung über den (berechtigten) Rückzug der Degens. Ihr Motiv also Rache. Wie erbärmlich. Oder aber, Sie beabsichtigten die Degens von Anfang an aufs Glatteis zu führen. Nur wäre das noch erbärmlicher.
Habe das Interview gelesen und mich zwar gut amüsiert, weil ich seit jeher nicht gerade ein Degen-Sympathisant bin. Allerdings muss ich unter dem Strich dem Schreiber oben recht geben. Es ist keine Hexerei, einen intellektuel limitierteren Menschen “fachgerecht” zu blamieren, indem man blöde Situationen und Äusserungen aus ihm rauskitzelt und diese dann 1:1 abzutippen (wodurch das Ganze nochmals an Lächerlichkeit gewinnt).
Die Degens (besonders David) überschätzen sich offensichtlich komplett – aber war das nicht schon vor diesem Interview allen klar? Das Gespräch hat ja nicht stattgefunden, um spannende Hintergründe über ihr Margensystem herauszufinden. Und dann noch den Ahnungslosen zu spielen à la “Ich weiss gar nicht was die hatten, ich habe ja nur exakt aufgeschrieben, was sie sagten” finde ich ehrlich gesagt auch etwas billig. Aber die Aufmerksamkeit haben Sie ja erreicht und pötzlich will jeder das Interview lesen. Verlierer: Die Degens. Mir eigentlich egal, weil sie mir mindestens egal sind, aber etwas Leid tun sie mir trotzdem.